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Das richtige Katzenfutter

Posted by admin On Januar - 4 - 2012

Stubentiger verhalten sich innerhalb ihrer menschlichen Familie gerne wie königliche Hoheiten und genießen dennoch fast elterliche Zuneigung seitens ihrer Versorger. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, solange der Halter sich stets vor Augen ruft, dass es individuelle tierische Bedürfnisse sind, die es adäquat zu befriedigen gilt und die bereits bei der Auswahl des geeigneten Katzenfutters zu beachten sind. Der Speiseplan einer Wildkatze ist auf den ersten Blick nicht sehr vielfältig, doch hält er genau diejenigen Inhaltsstoffe bereit, die das Tier für eine gesunde Entwicklung benötigt, weshalb er ein ausgezeichneter Leitfaden für die Bedürfnisse eines Stubentigers ist.

Die perfekte Speisekarte

Die wichtigste Zutat für ein ausgewogenes Katzenmenü ist tierisches Eiweiß in Form von Fleisch. Solche lebenswichtigen Proteine, die unter anderem die Entwicklung von Organen wie Herz und Hirn beeinflussen, finden sich in Muskelfleisch, Leber, Fisch und Eiern. Neben leicht verdaulichen Fetten aus Fleisch, Geflügel und Ölen, zum Beispiel Lachsöl, benötigt die Katze darüber hinaus Kohlenhydrate für ihren Energiehaushalt. Diese sind in Nahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Getreideflocken enthalten, wobei es unbedingt zu beachten gilt, pflanzliche Erzeugnisse nur gekocht und in geringem Maße zu verfüttern. Vervollständigt wird der Speiseplan durch kleine Mengen darmregulierender Ballaststoffe aus Produkten wie Weizenkleie, sowie von Vitaminen und Mineralien, deren geringe Dosierung äußerst wichtig ist, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Hausmannskost

Wer die königliche Hoheit auf vier Pfoten selbst bekochen möchte, muss einiges beachten. Grundsätzlich ist davon abzuraten, der Katze Speisereste vom eigenen Mittagessen zu verfüttern, denn was dem Menschen mundet, kann den kleinen, tierischen Magen schnell überfordern – gängige Gewürze wie Chili sind in diesem Zusammenhang nur das Ende der Fahnenstange. Ein ausgewogenes Katzenmenü zuzubereiten, ist schwierig und sollte nur bei fundiertem Wissen über Nährstoffzusammensetzung ernsthaft in Betracht gezogen werden. Falsch dosierte Ingredienzien sind schädlich, so gut gemeint die hinter der Hausmannskost stehende Idee auch sein mag. Von Vorteil hingegen ist die Tatsache, dass man die Qualität der Zutaten beim Einkauf persönlich kontrollieren und bestimmen kann.

Fertigfutter

Fertigfutter, etwa aus der Zoohandlung, ist nicht bloß bequemer als die Selfmade-Alternative, es ist ferner ausgewogen und explizit auf Katzen zugeschnitten. Natürlich gibt es auch hier je nach Fabrikant Qualitätsunterschiede, weswegen anzuraten ist, die Herstellerangaben bezüglich der Inhaltsstoffe des jeweiligen Produktes genau zu lesen. Ein wichtiger Indikator ist an dieser Stelle der Fleischgehalt. Dieser sollte immer den größten prozentualen Anteil am Futter haben und folglich an erster Stelle der Zutaten genannt sein. Enthält ein Menü Hühnerleber oder Muskelfleisch von Huhn oder Lamm, ist die bestmögliche Eiweißzufuhr gesichert. Zeichen für qualitativ hochwertiges Futter sind darüber hinaus en détail aufgeführte Schlachtnebenprodukte sowie die Verwendung natürlicher statt chemischer Antioxidantien. Solche sind beispielsweise die Vitamine C und E. Ein verlässliches Qualitätsmerkmal lässt sich weiterhin bei einem Blick auf die Fütterungsempfehlung des Herstellers finden: Je niedriger diese ausfällt, desto mehr Energie wird geliefert, und umso besser kann die Katze das Futter verwerten.

Nass- oder Trockenfutter?

Viele Katzenbesitzer bevorzugen bei der Fütterung eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter, was durchaus nachvollziehbar ist, bieten beide Optionen doch spezifische Vorteile. Trockenfutter gewährt als hochkonzentrierte Vollwertnahrung den Vorzug, nicht zu verderben und in hohem Maße geruchsneutral zu sein, Zähne und Zahnfleisch werden ausreichend beansprucht. Allerdings benötigt die Katze zusätzlich ausreichend frisches Wasser. Demgegenüber beträgt der Wassergehalt von Nassfutter in der Regel zwischen 70 und 80 Prozent, was einen großen Teil der nötigen Flüssigkeitsaufnahme abdeckt. Der Kauapparat indes wird bei alleiniger Fütterung dieser Variante nur unzulänglich gefordert und sollte anderweitig, etwa durch spezielle Katzensnacks, in Bewegung gehalten werden. Reste des Menüs verderben schnell und sollten unverzüglich aus dem Napf entfernt werden. Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter ist demnach durchaus sinnvoll. Natürlich muss dann die Fütterungsempfehlung des Herstellers entsprechend reduziert angewendet werden.

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